Zeitgeschichte

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Zeitgeschichte

Langsam, ganz langsam schieben sie sich einen Schritt nach vorne,
die Zeiger, die sich auf dem Ziffernblatt dieser Erde bewegen.

Tränen laufen, die Angst ist da,
greifbar im Außen seit langer Zeit.

Menschen scheinbar bewegungslos,
haben sich verloren in den Massen.
Werden mitgerissen von Worten, laufen mit
weil die Einsamkeit schlimmer ist.

Lassen sich mitreißen im Strom der Anderen,
verlieren sich in sich selbst.
Haben scheinbar keine Wahl,
so fühlt es sich an, dann lieber mit allen als allein.

Trotz bäumt auf, Widerstand wächst,
im Strome mit zu schwimmen kann nicht sein.
Eigene Meinungen, welche Schande
trennen und vereinen neu.

So laufen die Zeiger tagein, tagaus
auf dem Ziffernblatt dieser Erde.
Nichts scheint sich zu verändern,
die Welt, sie steht… die Menschen auch.

Bewegung ist kaum auszumachen,
die Stille schreit und lähmt.

Vereint sind neue Gefährten,
sich aufzumachen, die Veränderungen zu rufen.
Das Licht, es soll helfen,
die Liebe gibt Macht.

Die Welt, noch dreht sie sich
um die Menschen, um sich selbst.
Wir sollten sie retten, doch der Zweifel ist groß.
Was können wir schon erschaffen?

Es ist eine Wiederholung der alten Zeiten,
wo Kulturen ver- und untergegangen.
Doch wir sind aus den Schuhen des Traumas gewachsen,
um zu erkennen, dass alles ist was war und nichts vergangen.

Wir dürfen nie vergessen, wie viele wir sind.
Unseren Geist haben wir beisammen,
lassen uns nicht schrecken durch die Pflicht, die ruft.
Die Kür ist der Abschluss von allem.

Dann kommt die Zeit, in der Neues erwacht.
Der Glaube, er hilft, die Hoffnung gibt Kraft.

(Text: Amara)